Rechtliche Informationen rund um die Kirchensteuer

Die Kirchensteuer ist eine Steuer, die Religionsgemeinschaften von ihren Mitgliedern zur Finanzierung der Ausgaben der Gemeinschaft erheben. In Deutschland wird die Kirchensteuer von den Finanzämtern der jeweiligen Bundesländer eingezogen, die dafür eine Aufwandsentschädigung einbehalten. Die Zwangsabgabe begünstigt die Austrittswilligkeit zahlreicher Mitglieder.

Wer ist Kirchensteuerpflichtig?

Kirchensteuerpflichtig ist, wer einer Kirche oder einer Glaubensgemeinschaft angehört, die Kirchensteuer erhebt. In Deutschland sind dies die beiden großen Kirchen, die römisch-katholische und die evangelische. Mitglied dieser beiden Kirchen wird man durch den Akt der Taufe, der meist im Säuglingsalter vorgenommen wird. Ein bewusster Eintritt liegt in der Regel nicht vor, dennoch haben die Getauften die Rechtsfolgen für die Entscheidung ihrer Eltern zu tragen. Eine Gebühr für den Kircheneintritt wird von staatlichen Stellen nicht erhoben.

Welche Arten von Kirchensteuer gibt es in Deutschland?
Kircheneinkommens- bzw. Kirchenlohnsteuer

Die Kirchensteuer wird als prozentualer Zuschlag zur Einkommens- bzw. Lohnsteuer berechnet. Sie wird bei abhängig Beschäftigten direkt bei der Gehaltsabrechnung nach den Angaben auf der Lohnsteuerkarte abgezogen und durch den Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt. Diese leitet die Beiträge an die jeweiligen Religionsgemeinschaften weiter.

Besonderes Kirchgeld

Diese Steuer wurde mittlerweile in fast allen Bundesländern eingeführt, wird meistens jedoch nur von der evangelischen Kirche erhoben. Das Kirchgeld zahlt ein nicht oder gering verdienendes Kirchenmitglied, wenn der allein oder besser verdienende Ehepartner keiner kirchensteuerpflichtigen Gemeinschaft angehört.

Kirchengrundsteuer

Die Kirchengrundsteuer wird in einigen Bundesländern als Zuschlag zu den Grundsteuermessbeträgen aus land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitz erhoben, wenn sie die Kircheneinkommens- oder Kirchenlohnsteuer übersteigt.

Ortskirchensteuer

Wird in manchen Bundesländern zusätzlich als teils freiwilliges Kirchgeld erhoben.

Ist der Austritt aus der Kirche möglich?

Aus der Sicht der Kirche ist ein Austritt der Kirche unwirksam. Mit der Taufe entsteht ein unlösbarer Band zwischen der Kirche und dem Getauften. Ein Kirchenaustritt fällt in den Zuständigkeitsbereich staatlicher Stellen und müssen je nach Bundesland, entweder beim Amtsgericht oder beim Standesamt erklärt werden. Es ist zwingend erforderlich dort persönlich zu erscheinen und das Formular auszufüllen und zu unterschreiben. Inzwischen muss man in den meisten Bundesländer mit der Erhebung einer Gebühr rechnen, deren Höhe die Gemeinde entscheidet. Nach dem Bundesverfassungsgericht sind diese Gebühren rechtsmäßig. Die Gebühren können zwischen 10 und 60€ schwanken.

Sonderregellungen für Minijobs

Auch bei geringfügigen Beschäftigten, den sogenannten Minijobs, besteht eine Kirchensteuerpflicht, allerding verläuft die die Erhebung anders ab. Seit dem Jahr 2003 werden bei den Minijobs die fälligen Steuern pauschal mit 2% des Einkommens vom Arbeitgeber, zusätzlich zum Brutto für Netto auszuzahlenden Gehalt abgeführt.

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Kosten sparen als Vermieter von Monteurzimmern

Egal ob Strom, Wasser, Versicherung, Einrichtung oder am Personal – mit kleinen Tricks und Tipps schafft man es überall ein wenig zu sparen. Man muss auf dem harterkämpften Markt stets konkurrenzfähig bleiben. Der Markt boomt mit Monteurzimmern. Es gibt kostenlose Portale und auch Webseiten, die es den Anbietern leicht macht ihre Monteurzimmer dem Markt anzubieten. Es wird auch stetig gesucht. Die Konkurrenz ist größer geworden in den letzten Jahren. Die großen Hoteliers zeigen uns wie es geht.

In der Planung schon sparen – Monteurzimmer

Bei der Anschaffung von Möblier kann man auch Schritte eingehen, um eine kleine Summe sparen. Der Trick ist, in großen Mengen kaufen. Bestes Beispiel sind die Hoteliers. Anstatt jedes Zimmer individuell einzurichten, kaufen sie in Mengen ein und sparen damit Tausende von Euros. Viele Händler geben Rabatte und kommen dem Käufer entgegen. Die Mieter, die sich für ein Monteurzimmer entscheiden, möchten selber sparen und legen kein Wert auf Individualität. Komfortabel und günstig muss es sein. Es gibt auch andere Möglichkeiten kostengünstig an die Ausstattung zu kommen. Eine Alternative sind Secondhand – Läden oder Lagerverkäufe. Dort ist es möglich richtige Schnäppchen zu ergattern und auf die Qualität zu achten. Wichtig ist es auch nicht nach den neuesten Trends zu gehen, weil die auch so schnell wieder langweilig werden können. Das Monteurzimmer muss funktional sein.

Auf die Vermarktung kommt es an

Ohne Werbung geht es auf diesem Markt gar nicht. Mittlerweile gibt es viele Portale, wo man seine Anzeigen kostenlos zur Verfügung stellen kann. Es gibt extra dafür spezialisierte Portale um die Monteurzimmer zu präsentieren, wie zum Beispiel monteurzimmer-1A.de. Sie erzielen durch ihre kundenorientierte Arbeit mehr Buchungen. Die sozialen Netzwerke boomen zusätzlich von Werbemaßnahmen und sind bei einer zielgerechten Orientierung sehr effektiv. Die sozialen Netzwerke sind kaum noch für die Monteurzimmer wegzudenken. Es entstehen keine Kosten und ob jung oder alt, jeder ist heut zu Tage online.

Insourcing oder Outsourcing?

Vermieter von Monteurzimmer besitzen in der Regel mehrere Wohnungen mit mehreren Zimmern. Da ist es vom Vorteil, dass man sich wieder an den großen Hoteliers orientiert. Sie entscheiden mittlerweile auch, gewisse Arbeiten an Dritte weiterzugeben. Reinigungskräfte werden in den Hoteliers gar nicht mehr eingesetzt. Spezielle Reinigungsfirmen schicken ihre Beschäftigten. So spart man kosten im Personal und man braucht sich nicht mehr um einen Ersatz bei Krankheit oder bei Urlaubseinreichung kümmern. Natürlich ist es sinnvoller, wenn man nur ein paar Monteurzimmer zu vermieten hat, dass man die Reinigung selbst in Angriff nimmt. Eine Überlegung ist es auch andere Aufgabenteile weiter zu geben, wie es die Hoteliers tun wie zum Beispiel bei:

  • Zimmermädchen
  • Koch
  • Portier
  • ...

Da kann man sich überlegen, die ganzen Aufgaben rund um das Monteurzimmer abzugeben.

Kosten vermeiden

Als Vermieter kann man durch die Ausstattung und die Einrichtung viel Geld sparen. Man muss nur vorab alles gut planen. Die Wandfarbe spielt zum Beispiel beim Strom sparen eine größere Rolle, als das viele glauben würden. Hell gestrichene Monteurzimmer wirken direkt freundlicher, aber sie helfen auch Strom zu sparen. Für die Beleuchtung von dunkel gestrichenen Wänden benötig der Mieter mehr Energie. Das Kostet Geld. Zusätzliche Kosten können man sparen, indem man:

  • moderne Duschköpfe benutzten, die den Wasserverbrauch mindern
  • Heizkosten sparen durch richtiges lüften
  • Anbieter vergleichen, sei es für Strom, Gas oder das Internet/Telefon
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Wohncontainer für Monteure

Baukonzerne müssen oft ihre Monteure in verschiedene Städte schicken die weit weg von der Heimat sind. Denn sie müssen sich nach ihren Aufträgen richten, die auch schon mal im Ausland sein können. So sind die Monteure einige Tage, Wochen oder auch manchmal Monate unterwegs. Für die Arbeitgeber ist dies natürlich auch ein großer Kostenfaktor. Unterkünfte müssen für die Monteure bereitgestellt werden. Es gibt einige Portale für Monteurzimmer, aber der Trend geht zu Wohncontainer. Sie lassen sich den individuellen Wünschen und Bedürfnisse anpassen, und können auch als Bürocontainer und Sanitätscontainer umfunktioniert werden.

Was ist ein Wohncontainer?

Wohncontainer bezeichnet man Gebäude, die in Raumzellenbauweise aus Containern errichtet werden. Sie sind so ausgestattet, dass Menschen über eine gewisse Dauer von wenigen Tagen bis zu mehreren Jahren in ihnen leben, wohnen oder arbeiten können. Die Größe der Container kann von einzelnen Containern bis zu mehrstöckigen Gebäuden reichen. Oft handelt es sich hierbei um temporäre Unterkünfte, wie zum Beispiel Monteurzimmer, die für die Beschäftigten auf Montage dienen. Sie können jederzeit abgebaut und wieder an einem anderen beliebigen Ort aufgebaut werden. Dies ist eine kostengünstige Alternative für die Arbeitgeber, statt die traditionellen Monteurzimmer.

Wichtige Informationen für Mieter und Vermieter

Die Arbeitgeber wählen gerne die Möglichkeit mit den Wohncontainern aus kostengünstigen Gründen. Natürlich wollen Sie auch, dass ihre Angestellten die Möglichkeit haben sich direkt nach der Arbeit auszuruhen und sich auf den nächsten anstehenden Arbeitstag vorzubereiten. Doch entscheidet man sich ein Monteurzimmer in ein Container einzurichten, entstehen auch Fragen.

Wo können die Container platziert werden?

Wichtig für den Arbeitgeber aber auch dem Monteur kurze Strecken zurück zulassen. Nach einem anstrengenden Tag ist es wichtig für die Beschäftigten ihre Räumlichkeiten schnell zu erreichen. Meist ist es möglich den Platz der Baustelle für die Container zu benutzen. Es ist direkt vor Ort und bei Problemen ist jemand immer vor Ort um sich um alles zu kümmern. Ist dies einmal nicht möglich, kann man bei der zuständigen Behörde nach einem geeigneten Standplatz fragen. In dem Fall wäre eine Abgabe fällig bei der Stadt. Wichtig für die Monteure wären die im Umkreis auffindbaren Dienstleistungen, Restaurants und Ärzte.

Wie sehen die Sanitäreinrichtungen aus?

Zusätzlich in die Wohncontainer können auch Sanitäreinrichtungenen angebracht werden. Man muss jedoch erst Mal einen Anschluss und einen Abfluss für das Wasser legen. Toilette, sowie Waschbecken befestig werden. Werden aber auf den Baustellen mehrere Monteurzimmer aufgestellt, empfiehlt es sich einen separaten Container für die Hygiene der Arbeiter hinzustellen. Er ist neben dem Toilettenbereich und Waschbereich auch mit einer Waschzelle ausgestattet. Da die Monteure sonst keine Möglichkeiten haben sich anderweitig ihrer Hygiene zu kümmern, ist es für sich von Vorteil die Gegebenheiten direkt vor Ort zu haben. Die durchschnittlichen Kosten für einen normalen Wohncontainer beträgt 2.000 - 3.000 €. Wobei ein Wohncontainer mit einer Duschzelle bis zu 5.000 € kosten kann. Bei langfristiger Überlegung ist dies eine kostengünstigere Variante als Monteurzimmer von Privatvermietern zu buchen.

Sind die Container bei schlechtem Wetter sicher?

Früher war es in den kalten Monaten schwierig die alten Container konstant zu beheizen, die Wärme blieb nicht in den Einrichtungen. Da es um unbehandeltes Stahl ging, neigten die Behausungen auch zu Rost und es entstanden Risse oder sogar Löcher entstanden. Das machte es den Monteuren unmöglich einen Komfort zu bieten. Heutzutage sieht die Lage besser aus. Die Außenwände sind robuster und meist mit Zink behandelt. Zink vermeidet, dass Feuchtigkeit eindringen kann und speichert die Wärme innen. Durch zentrale Heizsysteme haben die Monteurzimmer eine angenehme Wärme, sogar bei Minusgraden.

Ist man vor lauten Geräuschen geschützt?

Bekannt ist es jedem, dass Baustellen immer eine hohe Geräuschkulisse veranstalten. Es wird immer früh morgen angefangen und bis spät abends gearbeitet, um den Auftrag des Kunden bis zu dem gewünschten Zeitpunkt zu beenden. Monteure, die sich aber bereits im Feierabend befinden oder krank sind oder gerade Pause machen brauchen im Monteurzimmer ihre Ruhe um abzuschalten und Kraft zu tanken. Die meisten modernen Wohncontainer sind mit Zwischenwänden ausgestattet und die Böden besitzen hocheffizienten Schallschutz. So dringt der Lärm von außen nicht ein und stört die Monteure beim Schlafen nicht und innen muss sich keiner Gedanken um die Trittgeräusche von anderen Bewohnern machen.

Benötigt der Container ein Fundament?

Wohncontainer, je nach Ausstattung können bis zu 2.000 kg wiegen. Da stellt sich die Frage, ob ein Baustellenboden die Last tragen oder ob ein Fundament gegossen werden muss. Meist reicht ein ebener und fester Untergrund für das Monteurzimmer. In besonderen Fällen, je nach Höhe des Containers ist es erforderlich ein Fundament einzuplanen. Wenn man sich Ungewiss ist, sollte man die Baubehörde zu Rat bitten. Bei Unfällen mit Sach- oder Personenschäden, wäre die Haftbarkeit zu verantworten.

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Reservierungen und Buchungen – Monteurzimmer

Die meisten Monteurzimmer werden von privaten Haushalten angeboten. Da stellt man sich als Mieter die Frage, ab wann ist die Buchung verbindlich? Gelten die gleichen Rechte, wie bei den großen Hoteliers? Klar ist, dass die großen aber auch die kleinen Zimmervermieter große Verluste haben, wenn mal ein Gast seine Buchung nicht antritt.

Verbindliche Buchungen

Ein Monteurzimmer, beziehungsweise auch eine Ferienwohnung ist verbindlich gebucht, wenn ein Zimmer vom Gast bestellt und von dem Vermieter/ Hotelier zugesagt wird. Ein verbindlicher Beherbergungsvertrag oder Gastaufnahmevertrag kommt grundsätzlich formfrei, also auch bei mündlicher, insbesondere telefonischer Buchung zustande. Es sei denn, die Vertragsparteien haben ausdrücklich Schriftform vereinbart. Das bedeutet: gebucht ist gebucht! Keiner der Vertragspartner kann vom abgeschlossenen Vertrag zurücktreten. Der Vertrag besagt, dass die Auflösung der Vereinbarung nur in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst werden kann. Ansonsten ist der Vertrag von dem Monteurzimmer nicht zu stornieren, auch nicht durch schlechtes Wetter, Krankheit und selbst bei einem Todesfall. ( Ausnahme: Höhere Gewalt) Wurde das Monteurzimmer seitens des Gastes doch storniert, kann der Vermieter den vereinbarten oder betriebsüblichen Mietpreis, abzüglich seiner ersparten Aufwendungen von ihm verlangen. Dabei spielt der Zeitpunkt des Rücktritts keine Rolle, es sei denn, es wurden Sonderbestimmungen vereinbart, die eine kostenfreie Stornierung in einem festgelegten zeitlichen Rahmen vor der Anreise ermöglichen. Viele Vermieter verwenden eine pauschale Stornogebühr in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Bedingung regelt die Höhe der Gebühr in Abhängigkeit vom Rücktrittszeitpunkt. Dabei handelt es sich um eine freiwillige, für den Gast vom Monteurzimmer günstigere Regelung. Der Vermieter ist dazu nicht verpflichtet und sollte vorab schriftlich festgehalten werden. Nicht nur der Gast hat dem Vermieter gegenüber Verpflichtungen, auch der Vermieter muss gewisse Vereinbarungen einhalten. Er muss dem Mieter die Bereitstellung eines Monteurzimmers versichern. Stellt er keins zur Verfügung, zum Beispiel aus Gründen von Überbuchung, hat der Vermieter in jedem Fall es zu vertreten. Der Gast darf Schadenersatz klagen.

Internetbuchungen werden immer beliebter

Möchte man heutzutage wettbewerbsfähig sein, kommt man nicht drum herum seine Monteurzimmer und Ferienwohnungen im Internet zu inserieren. Viele tendieren lieber zum Online-Booking. Es gibt zahlreiche Portale, die Kundenoptimiert alle Wünsche abdecken. Online – Portale bieten zusätzlich die Möglichkeit ihre eigenen Konditionen zu wählen und festzulegen. Das bedeutet, dass im Rahmen der Online – Buchung individuelle Präferenzen die Gelegenheit zu einer kostenpflichtigen oder auch kostenlosen Auflösung der Reservierung umfassen. Beispielsweise kann man eine Frist von 14 Tagen eingeben, in der eine kostenlose Stornierung möglich ist. Aber auch das Buchen per Telefon wird von den Gästen in Anspruch genommen. Am Telefon entstehen weniger Probleme und man kann direkt Missverständnisse beheben. Anfragen können von Buchungen besser unterschieden werden. Ein weiteres Argument lieber das Telefon zu benutzen ist auch, dass man flexibler auf die Buchungen eingehen kann. Eventuelle Stornierungen oder Gäste die ihrer Monteurzimmer ausgecheckt haben können direkt weiter vergeben werden.

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Serviceleistungen für das Monteurzimmer

Vermieter fragen sich oft, wie kann man es dem Monteur angenehmer und attraktiver machen. Man muss auch auf dem Markt wettbewerbsfähig bleiben und die Gäste mit neuen Angeboten locken. Mit zusätzlichen Serviceleistungen werden den Monteuren versprochen, einige Arbeit Ihnen abzunehmen. Die Monteure verbringen wenig, bis kaum Zeit in der Wohnung. Da kommt es sicherlich vielen Arbeitern entgegen, wenn zum Beispiel jemand einen Einkaufdienst oder Wäschedienst anbietet. Das gibt dem Vermieter eine gute Chance sich von dem Konkurrenten abzuheben. Doch die Frage ist: kostenfrei oder nicht? Die Vermieter sind sich bei zusätzlichen Serviceleistungen nicht sicher ob es sich lohnt.
Welche zusätzlichen Leistungen lohnen sich?

Als Vermieter muss man sich erst Mal Gedanken machen, welche Serviceleistungen zu einem passen. Anregungen kann man auch einfach bei der Konkurrenz in der Umgebung holen. Ganz grundsätzlich muss man sich die Frage stellen, ob man diese Serviceleistungen dem Gast kostenfrei anbieten möchte. Die Preisgestaltung der Zusatzangebote ist entscheidend. Man muss die Ideen auf Tauglichkeit überprüfen. Wie kommen Sie bei den Gästen an? Benötigen die Monteure diese zusätzlichen Leistungen? Fest steht auf jeden Fall, dass Monteure großes Interesse an Zusatzleistungen haben. Gerade weil sie den ganzen Tag nicht zu Hause sind, haben sie keine Zeit sich um gewisse Hausarbeit zu kümmern. Vermieter müssen damit rechnen, dass bei angebotenen Serviceleistungen auch rechtliche Konsequenzen auftreten. Zum Beispiel bei der Gestaltung des Mietvertrages können wichtige Veränderungen auftreten. Deshalb ist es wichtig sich vorab gut zu informieren und zu gewichten welche Serviceleistungen zu einem passen und welche nicht. Um genaue Wünsche von den Gästen herauszufinden, ist es empfehlenswert sich ein Feedback einzuholen. Man kann direkt das persönliche Gespräch suchen, zum Beispiel bei der Abreise oder man legt dem Gast in das Monteurzimmer ein Fragebogen, welches er ausfüllen kann. So erfährt man direkt von der Zielgruppe, welche zusätzlichen Leistungen gut ankamen, welche noch verbessert werden müssen oder auch welche überflüssig sind. Hier sind einige zusätzliche Leistungen, die bei den Monteuren gefragt sind und mittlerweile in vielen Monteurzimmern und Ferienwohnungen zum Standard gehören:

Internetzugang/WLAN

Bei den meisten Monteurunterkünften gehört es mittlerweile zum Standard einen Internetzugang, beziehungsweise WLAN zu besitzen. Für die Monteure ist es auch ein Entscheidungskriterium bei der Suche nach einem geeigneten Zimmer. In der Regel ist die Nutzung des Internets frei oder man einigt sich auf einen Pauschalpreis.

Brötchenservice und Lunchpakete

Für einen Brötchenservice ist es besser mit einem in der Nähe liegenden Bäcker zusammen zu arbeiten. Jeder Monteur freut sich über frisch duftende Brötchen am Morgen. Wichtig ist die Absprache mit dem Monteur, um die Frühstückszeiten abzuklären. Zusätzlich kann man auf Wunsch, den Monteuren ein Lunchpaket fertigstellen, die sie mit zur Arbeit nehmen können.

Wäscheservice

Die Arbeit als Monteur kann manchmal sehr dreckig sein. Je nachdem wie das Wetter draußen auf der Baustelle, oder was für ein Projekt ansteht, können die Arbeitskleidung sehr schmutzig werden. Einige Monteure fahren zwar am Wochenende wieder zurück in Ihre Heimat, dennoch kommt es bei den Monteuren gut an so ein Service anzubieten. Denn sie besitzen meist nicht viele Möglichkeiten Ihre Kleidung zu wechseln, da ist es für Sie eine Erleichterung am nächsten Tag frisch gewaschene Arbeitskleidung zu tragen.

Zimmerreinigung

In der Regel buchen die Monteure für mehrere Wochen das Monteurzimmer. Da ist es wichtig die Bettwäsche mindestens einmal in der Woche zu wechseln. Je nach Bedarf müssen auch die Handtücher im Badezimmer gewechselt werden. Wer diese Tätigkeiten nicht selber erledigen möchte, kann auch eine Reinigungsfirma beauftragen. Denn die Gäste wünschen sich auch eine Grundreinigung des kompletten Monteurzimmers. Besonders in Bad und Küche ist es von Notwendigkeit sie mindestens ein Mal in der Woche zu reinigen.

Einkaufservice

Die Monteure arbeiten sehr lange und sehr viel und schaffen es meistens nicht noch rechtzeitig einkaufen zu gehen bevor die Läden schließen. Da kommt es vielen Monteuren entgegen, wenn dieser Service zusätzlich angeboten wird. Denn die Monteure sind Selbstversorger und haben meistens auch eine eigene Küche wo sie gerne auch mal selbst kochen möchten. Schon allein aus Kostengründen können sich die Monteure es sich nicht leisten immer auswärts zu speisen. Direkt bei der Buchung kann man den Gast auf den Service hinweisen oder man hängt an die Buchungsbestätigung einen Einkaufzettel an. Um Zeit und Geld zu sparen, listen sie die Produkte auf die der nächst gelegene Supermarkt auch im Sortiment hat. Eine geringe Pauschale für den Service zu verlangen, um auch die Kosten zu decken sollte direkt vereinbart werden.

Grillabend

An schönen warmen Abenden oder wenn ein wichtiges Spiel gerade im Fernsehen läuft, kann man den Mietern ein Grillabend anbieten. So können sich alle Mieter mal kennenlernen und vielleicht Kontakte knüpfen. Wie das mit dem Essen und den Getränken ist Ihnen überlassen. Entweder jeder bringt sein eigenes Fleisch mit oder man verkauft es für einen geringen Betrag den Monteuren. Da die Monteure sonst alleine in ihren Zimmern sitzen, ist es eine schöne Abwechslung die sicherlich gerne angenommen wird.

Wichtig!

Bevor man die zusätzlichen Serviceleistungen für seine Monteurzimmer anbietet, sollte man die Ordnungsrechtlichen und Steuerrechtlichen Fragen klären.

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Probleme mit der Vermietung

Vermieter nutzen sehr gerne die Möglichkeit Ihre Zimmer im Internet zu inserieren. Nicht nur weil es meistens kostenlos ist, auch weil es schnell und einfach geht. Immer mehr Internetnutzer suchen auch lieber im Internet, weil man dort die Möglichkeit hat auf verschiedenen Portalen die Unterkünfte zu vergleichen. Leider kennen sich einige Vermieter nicht mit dem Inserieren im Internet aus und es entstehen schnell rechtliche Probleme und Kosten. Wichtig ist es nämlich zu klären, wie und in welchem Umfang der Vermietung einer privaten Unterkunft abläuft. Ist die weiter Vermietung überhaupt möglich? Und wichtig ist auch, ob die Vermietung privat oder gewerblich abläuft. Wenn man sein Zimmer gelegentlich vermietet, ohne jegliche Zusatzleistungen, spricht man vom privaten Vermieten. Bietet man extra Service an, wie zum Beispiel Frühstück und/oder Zimmerreinigung, wird dies als gewerbliches Vermieten angesehen. Hier sind einige Tipps, die man als Vermieter beachten sollte, wenn man keine rechtlichen Probleme bekommen möchte:

Haftung der Mieter

Als Hauptmieter haftet man für alle Schäden, die der Untermieter im Monteurzimmer verursacht. Auch die Beschwerden der Nachbarn, wegen Lärmbelästigung sind gegenüber dem Eigentümer stets vom Hauptmieter zu vertreten.

Unzulässige Untervermietung

So einfach kann man seine Wohnung nicht untervermieten. Man muss regelmäßig die Erlaubnis von dem Eigentümer einholen. In manchen Mietverträgen wird auch direkt festgehalten, ob man sein Monteurzimmer oder Ferienwohnung weitervermieten darf.

Gewerbeanzeigepflicht

Der Vermieter ist dazu verpflichtet zu überprüfen, ob bei der Gewerbeordnung eine Gewerbeanzeigepflicht besteht. Wird diese vom Vermieter ignoriert kann eine Bußgeldstrafe von bis zu 1.000€ zur Folge haben.

  • Vermieter meldet seine Unterkunft beim örtlichen Gewerbeamt an
  • Das Finanzamt wird vom Gewerbeamt informiert
  • Überprüfung vom Finanzamt, ob der Vermieter steuerlich veranlagt muss
Steuerbare Einkünfte durch Vermietung

Steigen die Einnahmen der Untervermietung, die man selber beim Eigentümer zahlen muss, müssen die Anlagen bei der jährlichen Steuererklärung aufgelistet werden.

Mehrwertsteuerpflicht

Jeder Vermieter ist dazu verpflichtet, auf seiner Rechnung für seinen Mieter die Mehrwertsteuer aufzulisten. Erst bei Einnahmen über 17.500€ im Jahr gilt die Umsatzsteuerpflicht.

Nutzungsänderung

Zum Teil muss das jeweils zuständige Bauamt über eine Nutzungsänderung informiert werden, wenn es sich um einen dauerhaften Beherbergungsbetrieb handelt.

Zweckentfremdungssatz

Der Zweckentfremdungssatz gilt nur für die Städte Hamburg, Berlin und München. In diesen Städten benötigt man eine Zweckentfremdungsgenehmigung, wenn man sein Monteurzimmer untervermieten möchte. Der Grund für diese Regelung ist, dass in diesen Städten ein Mangel an Wohnungen herrscht. Ein nicht beachten der Regelung kann eine Strafe von bis zu 50.000€ bedeuten.

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Die richtigen Versicherungen

Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung ist essentiell, da Sie das Gebäude vor Schäden durch Brand, Unwetter, Sturm oder Blitz versichert. Es gibt bestimmte vorgeschriebene Bestandteile der Wohngebäudeversicherung, allerdings gibt es bei jedem Versicherer unterschiedliche Bedingungen. Diese Versicherung ist besonders wichtig, wenn Sie darüber nachdenken, welche Schäden beispielweise durch einen Blitzeinschlag entstehen können. Ein dadurch ausgelöster Brand kann das ganze Gebäude zerstören oder zumindest Teile davon. Ihnen droht ein finanzieller Ruin. Die Versicherung kann verschiedene Bereiche unterschiedlich gut abdecken:

  • Feuerschäden (Blitzschlag, Brand, Explosion)
  • Unwetterschäden (Hagel, Sturm)
  • Wasserschäden (Rohrbruch, Leitungswasserschaden)
  • Elementarschäden durch Erdbeben oder Erdrutsch

Wie Sie sehen, ist diese Versicherung mit Abstand die Wichtigste. Sollten Sie nicht der Eigentümer des ganzen Hauses sein, so müssen Sie sich auch nicht um die Wohngebäudeversicherung kümmern. Das regelt der zuständige Hausverwalter.

Hausratversicherung

Bei der Hausratversicherung ist zwischen der privaten und der gewerblichen Vermietung zu unterscheiden. Die private Hausratversicherung kommt nämlich nicht für Schäden in gewerblich genutzten Flächen auf. Dazu benötigen Sie eine andere Art der Versicherung.

Bei privater Vermietung:

Bei der privaten Vermietung reicht eine normale Hausratversicherung. Dabei versichern Sie alle Schäden, welche im Zusammenhang mit dem Hausrat stehen. Zumindest alle, welche durch Einbruch, Unwetter, Feuer, Vandalismus oder Wasserschäden entstanden sind. Unter Hausrat versteht man alle Gegenstände im Haus oder der Wohnung, welche bei einem Umzug mitgenommen werden können und beweglich sind. Deshalb gehört eine extra zugeschnittene Einbauküche oft zum Wohngebäude. Aufgrund dessen wird Sie durch die Wohngebäudeversicherung versichert.

Bei gewerblicher Vermietung:

Bei der gewerblichen Vermietung kann es vorkommen, dass eine private Hausratversicherung für Schäden in gewerblich genutzten Räumen nicht aufkommt. Das hängt allerdings immer vom jeweiligen Vertrag ab. Besser ist es, eine so genannte Inventarversicherung abzuschließen. Diese sichert Schäden durch Raub, Leitungswasser, Sturm sowie Einbruchdiebstahl und Feuer ab. Bei manchen Verträgen sind dann ebenfalls Schäden durch ausfallende Einnahmen mitversichert. Das ist für Sie besonders von Vorteil, da Sie sonst beispielweise bei einem Raub die Kosten für den Mietausfall selber übernehmen müssen. Sie sollten also versuchen, die Inventarversicherung mit einer Betriebsausfallversicherung zu kombinieren. Dazu wenden Sie sich aber am besten an einen Versicherungsmakler. Dieser kann Ihnen genauere Details erklären und meistens auch Rabatte für Kombiprodukte anbieten.

Betriebshaftpflicht:

Die Haftpflichtversicherung sollte jeder aus seiner eigenen Erfahrung kennen. Die private Haftpflicht bezahlt Schäden, welche man anderen zufügt. Sollte jedoch ein Personenschaden oder anderer Schaden in Ihrem Monteurzimmer auftreten, reicht die private Haftpflicht nicht aus. Da Sie die Wohnung gewerblich nutzen und vermieten, müssen Sie eine gewerbliche Haftpflichtversicherung abschließen. Besonders wichtig ist dies, weil Sie eine Verkehrssicherungspflicht haben. Sie müssen also alle Schäden oder Mängel in Ihrem vermieteten Bereich beseitigen und dadurch verhindern, dass jemand verletzt wird. Sollte dennoch mal ein Schaden passieren, kommt dafür die gewerbliche Haftpflichtversicherung auf.

Rechtsschutzversicherung:

Als Vermieter von Monteurzimmern oder einer Ferienwohnung kann eine Rechtsschutzversicherung immer von Vorteil sein. Dabei müssen Sie aber wieder darauf achten, ob Sie privater oder gewerblicher Vermieter sind. Bei privater Vermietung reicht meistens eine private Rechtsschutzversicherung. Allerdings kommt das seltener vor, als die gewerbliche Vermietung. Deshalb werde ich im Folgenden nur auf letzteres eingehen. Viele Versicherer bieten neben dem gewerblichen Rechtsschutz auch direkt eine „Vermieterrechtsschutzversicherung“ an. Diese ist dann genau auf die Bedürfnisse eines Vermieters zugeschnitten. Bei den meisten Verträgen können Sie dann wieder zwischen verschiedenen Leistungsstufen wählen. Viele Rechtsschutzversicherungen übernehmen nur Kosten welche im Zusammenhang mit einer gerichtlichen Verhandlung stehen. Sollte Ihr Anwalt also eine außergerichtliche Einigung erreichen, werden keine Kosten übernommen. Das sollten Sie nicht unterschätzen, da die Anwaltskosten selten gering ausfallen. Es empfiehlt sich also, ein Versicherungsmodell zu wählen, bei dem alle anwaltlichen und möglichen gerichtlichen Kosten übernommen werden. Diese Verträge sind meistens nicht günstig, dafür können Sie es sich aber schneller leisten nicht bezahlte Rechnungen einzufordern oder andere Streitigkeiten professionell zu lösen. Letztendlich sollten Sie im Internet Verträge vergleichen und sich auch Angebote von Ihren örtlichen Versicherungsmaklern einholen.

Fazit:

Bis auf die Rechtsschutzversicherung sollten Sie jede der oben genannten abschließen. Mit welchen Bedingungen bleibt natürlich Ihnen überlassen. Bedenken Sie aber immer, dass im Schadensfall schnell sehr hohe Summen auf Sie zukommen können. Sollten Sie also genug Rücklagen besitzen, können Sie auch ohne guten Versicherungsschutz vermieten. Das Ganze liegt in Ihrer Hand.

Um die verschiedenen Versicherungen besser vergleichen zu können, bieten sich verschiedene Online-Portale an. Wir können folgende zwei Plattformen empfehlen:

CHECK24

VERIVOX
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Gewerbeanmeldung bei privater Zimmervermietung

So wird die Zimmervermietung zum Erfolg

Viele haben einen oder mehrere Räume im Haus, die als Monteurzimmer vermietet werden können. Hier kann man dann schon mit wenig Aufwand relativ sicher ein paar Euros dazu verdienen. Damit aus steuerlicher Sicht hier kein Fehler passieren kann, sollten Sie die nächsten Zeilen genau lesen. Erfahren Sie gleich hier, welche steuerlichen Tücken auf Sie warten könnten.

Welche Leistungen werden bei einem Monteurzimmer möglich

Um ein Monteurzimmer herum sind, neben der reinen Vermietung, auch weitere Dienstleistungen möglich. So bieten bereits viele hier die Reinigung des Zimmers an. Das Monteurzimmer wird dann in regelmäßigen Abständen, in der Regel einmal wöchentlich, gereinigt. Darüber hinaus bieten viele Familien den Wäscheservice an. So kann der Monteur seine Wäsche in der Waschmaschine der Vermieter waschen. In vielen Fällen wird diese Dienstleistung auch noch von den Vermietern übernommen. Die Bereitstellung eines Kühlschrankes oder einer Kochecke im Monteurzimmer ist hingegen obligatorisch. Wer es ganz professionell betreiben möchte, der kocht auch noch zusätzlich für den Monteur.

Unterschiede in der steuerlichen Behandlung der angebotenen Dienstleistungen In der steuerlichen Vorausschau ist die Vermietung der Monteurzimmer zunächst kein Gewerbe. Die reine Vermietung kann bei Privatpersonen in den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung ihren Niederschlag finden. Der gewerbliche Charakter greift hier erst sehr spät. Dies bedeutet, dass ein bis drei Zimmer zur Vermietung noch keinerlei gewerblichen Charakter aufweisen. Insofern der Mieter eine Privatperson ist, muss hier auch keinerlei steuerlicher Ausweis erfolgen. Werden allerdings die Zimmer an ein Gewerbe, also an einen Unternehmer vermietet, ergibt sich hieraus eine gewerbliche Vermietung und damit auch die Pflicht, eine Umsatzsteuer auszuweisen. Dies gilt selbst wenn keinerlei Bewirtungen vorgenommen werden.

Bewirtung und Dienstleistungen erzeugen automatisch ein Gewerbe

Sobald Bewirtungen angeboten werden, ist die Vermietung der Monteurzimmer eine gewerbliche Angelegenheit. Hierbei wird das Gastgewerbe begründet. Selbst bei nur einem Zimmer wird hier jeder zur Anmeldung für das Gewerbe verpflichtet. Es handelt sich also um eine Gewerbe kraft konkludentem Verhaltens. Hierunter fallen alle Arten der gewerblichen Handlungen, diese sind im Wesentlichen die Dienstleistungen wie Reinigung und Bereitstellung von Bettzeug sowie natürlich die Zubereitung von Mahlzeiten. Neben der Gewerbeanmeldung sind allerdings noch weitere Voraussetzungen zu schaffen.

Mitglied in der Berufsgenossenschaft, der IHK und Versicherungspflicht

Neben den steuerlichen Verpflichtungen zur Abführung von Gewerbesteuer und auch von Umsatzsteuer sind noch einige weiter Dinge zu beachten, die eine gewerbliche Zimmervermietung und damit letztendlich das Gewerbe nach sich ziehen. In vielen Städten wird für die gewerbliche Zimmervermietung eine Bettensteuer, gerne auch Übernachtungssteuer genannt, verlangt. Diese muss nun auch abgeführt werden und damit auch auf den Zimmerpreis im Aufschlag erfolgen. Dies kann das Zimmer, gegenüber den Mitbewerbern, unattraktiv machen. Zusätzlich sind eventuell helfende Familienmitglieder zu versichern. Hier ist als erster Schritt die Anmeldung bei der IHK und der Berufsgenossenschaft notwendig. Selbst wenn kein Gehalt gezahlt wird, müssen alle helfenden Familienmitglieder gegen Unfälle versichert werden. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass auch eine Altersvorsorge, dies allerdings nur optional, zu bilden ist.

Lebensmittelverarbeitung und Co

Wenn Lebensmittel zusätzlich zum Monteurzimmer angeboten werden sind ggf. auch die Anwendungen des Gesundheitsamtes mit zu beachten. Hier gelten insbesondere Lebensmittelvorschriften für jegliche Art von Speisen und Getränken. Hiervon ausgenommen sind ausschließlich bereits vom Hersteller verpackte Lebensmittel und verschlossene Getränke. Beides kann in einer Minibar oder auch in einem Kühlschrank angeboten werden. Sofern nicht verschlossene Lebensmittel und eine Verarbeitung in Form von Mahlzeiten, auch von Frühstück, angeboten werden ist in jedem Fall ein Gesundheitsausweis vorzulegen. Gleichermaßen sind alle Voraussetzungen für ein Gewerbe so geschaffen. Selbst wenn alle anderen vorgenannten Dingen nicht eingetreten sind ist durch die Verarbeitung von Lebensmittel der Tatbestand des ausgeübten Gewerbes gegeben. Daher sollte sich jeder genau überlegen, ob er dies so erfüllen möchte oder ab er nur eine Zimmervermietung anbieten will.

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Verkehrssicherungspflicht bei Monteurunterkünften - Was Sie wissen müssen!

Die Verkehrssicherungspflicht basiert auf dem Grundgedanken, dass Ihren Gästen auf Ihrem Grundstück keinen Schaden entsteht. So beinhaltet diese Pflicht nicht nur die haustechnischen Wartungen, sondern auch viele andere Aspekte. Im Folgenden soll Ihnen erklärt werden, was die Verkehrssicherungspflicht wirklich ist, und was sie beinhaltet. Auch welche Vorkehrungen Sie treffen müssen, um sich vor etwaigen Ansprüchen der Verkehrssicherungspflicht zu schützen, wird ausführlich erläutert.

Was versteht man unter einer Verkehrssicherungspflicht?

Diese Pflicht verordnet eine sachgemäße Verkehrssicherung der Immobilie. Sie dient dazu, dass sämtliche Gefahrenquellen gesichert werden. Dabei bezieht sich die Verkehrssicherung nicht nur auf das jeweilige Monteurzimmer, sondern auch auf Bereiche, die gemeinschaftlich genutzt werden, wie z. B. Flure, Fahrstühle oder Treppen. Selbst wenn sich am Monteurzimmer ein Garten befindet, muss dieser gesichert werden.

Welche Bereiche bei Ihrem Monteurzimmer zu beachten sind

Das Mobiliar muss stabil sein. Sollten Betten, Stühle oder sonstige Möbelstücke Beschädigungen aufweisen oder brüchig sein, müssen sie ausgetauscht werden. Selbst Möbelstücke mit leichten Schäden müssen gewartet werden, um Verletzungen Ihrer Gäste zu vermeiden. Das Monteurzimmer muss ein funktionierendes Schloss vorweisen, um die Räumlichkeit vor Unbefugten zu schützen. In der gesamten Immobilie müssen Sie außerdem alle Stolpergefahren beseitigen. Hierbei sollten Sie alles vermeiden, was zu einem Stolpern Ihrer Gäste führen kann. Damit sind insbesondere Beschädigungen in Teppichen und Fußböden gemeint. Des Weiteren müssen sie für eine ausreichende Beleuchtung sorgen. Dies gilt nicht nur für das Monteurzimmer selbst, sondern auch für den Außenbereich. Dabei ist zu beachten, dass jeder frei zugängliche Ort beleuchtet ist. Eine weitere Gefahrenquelle stellen Treppen dar. Diese müssen Sie komplett aufgeräumt und bestenfalls mit einem Geländer versehen haben. So vermeiden Sie ein Ausrutschen Ihrer Gäste. Auch die Zugänglichkeit der Zufahrten und Gehwege sollten Sie beachten. Besonders im Winter stellen Schnee und Frost die größten Gefahrenquellen dar, und können schnell zur Verletzungsgefahr für Ihre Gäste werden. Dasselbe gilt natürlich im Herbst, wenn das rutschige Laub zur Gefahr wird. So sollten Sie stets jegliche Behinderungen für Ihre Gäste vermeiden oder beseitigen, wie z. B. Löcher oder Risse im Weg. Sollten sich auf Ihrem Grundstück Bäume befinden, so sind Sie dazu verpflichtet diese regelmäßig auf Krankheiten oder Beschädigungen zu untersuchen. Ist beispielsweise ein größerer Ast aufgrund der Witterung beschädigt, müssen Sie diesen entfernen, um Verletzungen Ihrer Gäste vorzubeugen. Außerdem sind Sie dazu verpflichtet, regelmäßig das Dach zu überprüfen, und gegebenenfalls Gegenstände oder Schnee zu beseitigen. Besonders in schneereichen Gegenden ist es notwendig ein Auffanggitter anzubauen.

Doch jede Pflicht hat auch ihre Grenzen

Natürlich können Sie den meisten Gefahren entgegenwirken. Doch bedenken Sie, dass Sie nicht alle Gefahrenquellen ausschließen können. Es gibt keine Garantie für eine körperliche Unversehrtheit. Dies verlangt selbst der Gesetzgeber nicht. Mit der Verpflichtung werden Sie lediglich dazu berufen, eventuellen Gefahren vorzubeugen. Dabei können Sie bei Schäden und Verletzungen nur zur Verantwortung gezogen werden, wenn diese auch vorhersehbar waren. Dieser Pflicht können Sie aber auch entgehen, indem Sie jeglichen Zutritt zu einem bestimmten Gebiet strengstens verbieten. Allerdings muss dieser Ort verschlossen und gesichert sein. Ein einfaches Schild, auf dem der Zutritt untersagt wird, reicht längst nicht aus.

Im Falle eines Schadenfalles

Sind Sie Ihrer Pflicht nicht ausreichend nachgekommen, und einer Ihrer Gäste wird dadurch verletzt, dann können Sie unter Umständen mit hohen Schadensersatzansprüchen rechnen. Die entstehenden Kosten werden dann zivilrechtlich eingefordert. Diese Kosten beinhalten jedoch nicht nur die entstandenen Arztkosten und Schmerzensgeld, sondern auch die Kosten für den Verdienstausfall. Hier sind besonders die Paragraphen § 823 BGB (bei materiellen Schäden) und § 253 BGB (bei körperlichen Schäden) für Sie wichtig. Allerdings ist die Rechtslage meist nicht eindeutig. Hierbei ist es wichtig herauszufinden, ob die Gefahr von beiden Seiten zu erkennen war. Denn wenn Sie keine Kenntnisse davon hatten, dann könnte der Schadensersatzanspruch unter Umständen entfallen. Doch selbst hier würden Sie eine Teilschuld tragen.

Wenn das Gericht Ihnen ein Mitverschulden zuspricht, sind Sie für den Schaden nicht alleine verantwortlich. Dies bedeutet, dass der Geschädigte aus Unachtsamkeit Schaden angenommen hatte.

Die Garantiehaftung

TDiese übernehmen Sie als Vermieter automatisch für Mängel im Monteurzimmer und dessen Umgebung, die bereits vor dem Vertragsbeginn entstanden sind. So haften Sie für sämtliche Schäden, die aus diesen Mängeln resultieren.

Wie Sie diese Verpflichtung übertragen können

Es ist verständlich, dass diese Verpflichtung gern als eine riskante und lästige Angelegenheit angesehen wird. Besonders, wenn Sie nicht nahe des vermieteten Objektes wohnen oder vielleicht auch noch andere Mietobjekte besitzen. Allerdings, wenn Sie der Verkehrssicherung nicht nachkommen können, empfiehlt es sich, jemanden zu beauftragen. Diese Verpflichtung können Sie an Dritte übertragen. In der Regel wird diese Person somit zum Hauswart Ihres Objektes. Jedoch befreit Sie dies nicht ganz von Ihrer Verantwortung. Denn Sie behalten eine Überwachungspflicht! Um einem Schadenersatzanspruch entgegenzuwirken, müssen Sie monatlich Ihre Immobilie besichtigen und die Tätigkeiten des Hauswarts überprüfen.

Gut abgesichert - welche Versicherung hilfreich ist

Hohe Kosten können entstehen, wenn einer Ihrer Gäste im Treppenhaus ausrutscht. Eine private Haftpflichtversicherung deckt solche Schäden oft nicht ab. Alle Schäden können Sie aber mit einer Hauseigentümer- und Betriebshaftpflichtversicherung abdecken. Jedoch sollten Sie prüfen, welche Schadensfälle von Ihrer Versicherung abgedeckt sind. So stehen Sie auf der sicheren Seite und können sorgenfrei Ihre Unterkunft vermieten.

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Renovierung der Ferienwohnung

Schnell kann es vorkommen, dass Sie in Ihrer Ferienunterkunft Mängel reparieren oder ganze Bereiche renovieren müssen. Dabei sind allerdings ein paar Dinge zu beachten, welche sich von privaten Renovierungsarbeiten unterscheiden. Diese Arbeiten sind zwar oftmals lästig und nervig, müssen aber leider sein. Sie sollten zwei entscheidende Punkte bei der Renovierung Ihrer Ferienwohnung beachten. 1. Können Sie durch die Renovierungsmaßnahmen keine Gäste beherbergen, was zu Buchungsausfällen führen wird und 2. Sollten Sie eine vertrauenswürdige Firma beauftragen, da Sie oftmals nicht direkt vor Ort wohnen und die Arbeiten überwachen können. Damit diese beiden Punkte jedoch keine Probleme darstellen und die Renovierung reibungslos abläuft, haben wir Ihnen ein paar wichtige Informationen zusammengestellt. Dadurch ersparen Sie sich einiges an Ärger. Viel Spaß beim Lesen!

Der richtige Handwerker

Bei der Suche nach dem richtigen Handwerker, werden Sie nach kurzer Zeit feststellen, dass es gar nicht so leicht ist den Richtigen zu finden. Vor Allem wird dies zum Problem, wenn Sie nicht vor Ort wohnen. Die Auswahl der Firmen ist meist sehr groß. Hilfreich ist es, wenn Sie durch Empfehlungen von Bekannten oder Freunden einen Handwerker finden. Außerdem können Sie sich Erfahrungsberichte im Internet durchlesen oder dort nach Erfahrungen fragen. Des Weiteren können Sie sich an die Handwerkskammer wenden und sich dort Informationen einholen. Allerdings ist es meistens am besten, wenn Sie sich selber einen Eindruck vom jeweiligen Handwerker machen und dann entscheiden, ob Sie in Zukunft weiter mit ihm arbeiten möchten. Bei dem Verhältnis kommt es hauptsächlich auf Vertrauen und gegenseitige Rücksichtnahme an.

Der Kostenvoranschlag

Da Sie bereits mit Mietausfällen zu kämpfen haben, sollten die Renovierungsmaßnahmen nicht zu teuer sein. Das gilt natürlich auch für Mängelbeseitigungen. Achten Sie aber immer zusätzlich auf ausreichende Qualität und nicht ausschließlich auf den Preis. Durch einen Kostenvoranschlag erhalten sie einen detaillierten Überblick über die geplanten Maßnahmen und vor allem über die Kosten. Grundsätzlich ist der Kostenvoranschlag unverbindlich, weil lediglich ungefähre Daten beziffert werden. Bei größeren Projekten erhalten Sie so aber schon mal einen groben Einblick in das, was auf Sie zukommt. Außerdem können Sie mit der Hilfe des Angebots verschiedene Firmen vergleichen. Denken Sie jedoch daran, nicht nur auf den Preis zu achten.

Was beinhaltet der Kostenvoranschlag?

  • Arbeitszeit
  • Arbeitsbeginn
  • Stundensatz
  • Leistungsumfang und -beschreibung
  • Materialkosten
  • Extrakosten
Um die Angaben zu vergleichen können Sie entweder andere Firmen mit einem Kostenvoranschlag beauftragen oder sich bei der Handwerkskammer über Vergleichspreise der Region informieren. Eine der beiden Möglichkeiten sollten Sie auf jeden Fall nutzen. Falls Sie sich nach diesen Maßnahmen noch nicht für ein Angebot entscheiden konnten, können Sie auch um ein Festpreisangebot bitten. Dabei muss die Firma die angegebenen Leistungen für einen bestimmten vorher vereinbarten Preis durchführen.

Abweichungen vom Kostenvoranschlag

Der Kostenvoranschlag soll Ihnen einen Überblick über die bevorstehenden Kosten geben. Meistens können Sie jedoch damit rechnen, dass die letztendliche Schlussrechnung anders ausfällt. Solange der Handwerker seinen Kostenvoranschlag nicht wesentlich überschreitet, ist das gesetzlich kein Problem. Nicht wesentlich heißt in diesem Fall 10-20% über der Angebotshöhe. Allerdings muss Sie der Handwerker darüber informieren, sobald er von der Kostenüberschreitung weiß. Denn dann haben Sie ein so genanntes außerordentliches Kündigungsrecht. Und zu diesem Zeitpunkt können Sie selber entscheiden ob Sie nur die entsprechend erbrachten Leistungen bezahlen oder auch weitere, eventuell höhere, Kosten übernehmen. Kündigen Sie dem Handwerker nicht, so sind Sie am Ende auch verpflichtet den vollen Preis zu zahlen. Auch wenn dieser das Angebot wesentlich überschreitet.

Streitfälle mit Handwerkern

Es kann durchaus vorkommen, dass es zu Problemen mit Ihrem Handwerker kommt. Sie sollten jedoch immer versuchen, solche Probleme zu vermeiden. Dazu geben wir Ihnen im ein paar kurze Tipps:

  • Immer einen Fachbetrieb beauftragen
  • Mehrere Angebote einholen und vergleichen
  • Alle nötigen Kontaktdaten austauschen
  • Legen Sie einen realistischen Termin zur Fertigstellung fest
  • Bezahlen Sie Rechnungen so wie vereinbart
  • Erstellen Sie einen detaillierten schriftlichen Auftrag
  • Wenn möglich, legen Sie eine Preisobergrenze fest
  • Versuchen Sie mit dem Betrieb offen zu kommunizieren
Sollte es dennoch zu Streitfällen kommen, ist es immer hilfreich einen Anwalt hinzuzuziehen. Dadurch können Sie Fehler vermeiden und sich beraten lassen.

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Einwandfreie Rechnungen schreiben - so geht's!

Nicht jedermann weiß wie man eine korrekte Rechnung schreibt. Bei den vielen rechtlichen Bestimmungen ist das auch weniger verwerflich. Der folgende Text soll Ihnen mit ein paar Tipps und wichtigen Informationen helfen, in Zukunft rechtssichere Rechnungen schreiben zu können.

Ist eine Rechnung überhaupt nötig?

Bevor Sie sich die Frage stellen, ob Sie überhaupt eine Rechnung schreiben müssen, sollten Sie feststellen, ob Sie gewerblich oder privat vermieten. Bei der privaten Zimmervermietung benötigen Sie nämlich keine Rechnung. Allerdings dürfen Sie dann auch nicht mit hohen Erträgen rechnen. Sobald Sie regelmäßig Zimmer gewinnbringend vermieten, handelt es sich um eine gewerbliche Tätigkeit. Die gewerbliche Tätigkeit verpflichtet Sie dazu, Rechnungen zu schreiben. Bei diesen Rechnungen gibt es verschiedene Dinge zu beachten, wozu zum Beispiel die steuerlichen Aspekte zählen.

Was muss in der Rechnung stehen?

Eine Rechnung muss alle rechtlich vorgeschriebenen Inhalte vorweisen. Diese werden wir nachfolgend auflisten:

  • Ihr vollständiger Name
  • Ihre Anschrift
  • Name und Anschrift des Gastes
  • Angabe der Steuernummer
  • Falls vorhanden, Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  • Ein Rechnungsdatum
  • Fortlaufende Rechnungsnummer
  • Bezeichnung der erbrachten Leistung/ der Unterkunft
  • Zeitpunkt bzw. Zeitraum der Leistung bzw. der Übernachtung
  • Das Entgelt mit Hinweisen zum Steuersatz und deren Anteil
Des Weiteren können Sie bei kleinen Rechnungen unter 150€ auf einige Angaben verzichten. In diesen Fällen handelt es sich um eine Kleinbetragsrechnung. Bei solchen Rechnungen reichen Angaben zu Ihrem Namen und Ihrer Adresse, zum Rechnungsdatum, zur erbrachten Leistung und zum Steuersatz bzw. zu einer Steuerbefreiung. Sie können den Bruttobetrag der Rechnung dann in einer Summe notieren, eine Aufteilung in Nettobetrag und Umsatzsteuer ist nicht erforderlich.

Die Kleinunternehmerregelung

Normalerweise ist jede Rechnung in Deutschland umsatzsteuerpflichtig. Sollten Sie jedoch weniger als 17.500 Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften, können Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen. Diese befreit Sie von der Umsatzsteuerpflicht. Bedenken Sie jedoch, dass Sie dann auch keine Vorsteuer erstattet bekommen. Die Kleinunternehmerregelung dient dazu, den Geschäftsleuten mit geringen Umsätzen das Leben etwas leichter zu machen. Sie sollten diese Chance also, wenn möglich, nutzen. Allerdings sollten Sie dann aus verschiedenen Gründen auf Ihrer Rechnung darauf hinweisen. Eine passende Formulierung wäre beispielweise: „Aufgrund der Kleinunternehmerregelung weisen wir keine Umsatzsteuer aus (§19 UStG)“.

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Buchempfehlung für Vermieter

1. „Mit Ferienimmobilien Vermögen aufbauen und Steuern sparen!“
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Das Buch „Mit Ferienimmobilien Vermögen aufbauen und Steuern sparen!“ von der Autorin Stefanie Schreiber gibt einen grundlegenden Einblick in die Kunst der Vermietung von Ferienimmobilien. Dabei geht es in dem Buch nicht nur um die Vermietung, sondern um alle wichtigen Aspekte rund um das Thema. Aufgeteilt wird der Inhalt in 11 Kapitel (deshalb der Untertitel: „In elf Schritten zur erfolgreichen Vermietung“), welche strukturiert und in sinnvoller Reihenfolge angeordnet sind. Nach einer kurzen Einleitung geht es direkt an die Hauptsache der Vorbereitung: Die Wirtschaftlichkeitsberechnung. Eine Art Business Plan kann erstellt werden. Viele Unterpunkte wie zum Beispiel „Kaufpreis des Hauses“ oder „Grunderwerbssteuer“ helfen einem dabei. Danach erhält man Einblicke in mögliche Finanzierungsmodelle. Demnach gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die meisten von Ihnen werden aber durch eigene Kredite schon einiges an Wissen in diesem Bereich aufgebaut haben. Sowohl die Einrichtung der Wohnung bzw. der Immobilie, als auch die anschließende Vermarktung sind weitere interessante Punkte. Sie geben einem den nötigen Einblick, auch für Leute die bereits mehrere Immobilien vermieten. Die Verwaltung und die Betreuung vor Ort schließen das Informationspaket ab. Zum Ende hin folgen nur noch Tipps zum Umgang mit den Gästen. Darunter fällt zum Beispiel die Taktik, wie man Stammgäste behält und wie man sie pflegen sollte. Außerdem bekommt man die wichtigsten Versicherungen auf einen Blick, sowie verschiedene Methoden um Steuern zu sparen. Abschließend lässt sich sagen, dass einem das Buch für den mittleren Preis einen sehr vernünftigen Einblick in die Thematik verschafft. Das Team von Monteurzimmer-1A empfiehlt dieses Buch jedem, der noch keine wirkliche Erfahrung im Bereich der Immobilienvermietung hat. Aber auch „alte Hasen“ können noch einiges lernen und sich ein paar Tricks von Frau Schreiber zu Herzen nehmen.

2. „Ferienwohnungen erfolgreich vermieten: Vom Vermieter – Für Vermieter“
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Das Buch „Ferienwohnungen erfolgreich vermieten: Vom Vermieter – Für Vermieter“ von Holger Priske erklärt in kurzen und prägnanten Abschnitten die wichtigsten Regeln bei der Vermietung von Ferienwohnungen. Dabei sieht die Gliederung keine Beschreibung von Finanzierungsmöglichkeiten oder eine Vorbereitung auf den Kauf einer Immobilie vor. Lediglich Einrichtung, Ausstattung und Vermarktung werden erklärt. Dadurch ist das Buch eher für Einsteiger und wirkliche Amateure geeignet. Nach einer kurzen Einleitung über die Motivation, beschreibt der Autor direkt die Ausstattung der Ferienwohnung. Leider werden dort oft grundlegende Dinge erklärt, die eigentlich jedem klar sein müssten. Ein mögliches Frühstücksangebot wird auch detailliert erläutert. Danach geht es in den Bereich der „Vermarktung“. Der Begriff steht in Anführungsstrichen, da die Abschnitte über Werbung und Preisgestaltung keine neuen Erkenntnisse bringen. Für den Anfänger sind aber durchaus viele interessante Infos dabei. Zwischenzeitlich kommt jedoch das Gefühl auf, dass der Autor versucht viele Lücken mit unwichtigen oder irrelevanten Infos zu füllen. Zum Ende hin erhält man noch einen Einblick in die Themen: Gäste, Reservierungsprozess und Informationen während des Aufenthalts. Der Schluss wird durch nützliche Tipps bei Buchhaltung und Steuern gefüllt. Alles in Allem gelingt dem Autor zwar eine gute Übersicht über die Materie, aber einen guten und detaillierten Einblick bekommt man hier nicht. Das schlägt sich dafür auch im Preis nieder. Das Team von Monteurzimmer-1a kann Ihnen dieses Buch also nur empfehlen, wenn Sie einen kurzen und übersichtlichen Einblick erwarten. Für einen ganzheitlichen Einstieg in die Vermietung von Ferienwohnung reicht das Buch von Holger Priske allerdings nicht aus.

3. Das 1x1 des Fewo-Marketing: Helfen Sie Ihrer Ferienvermietung auf die Beine!
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Das Buch „Das 1x1 des Fewo-Marketing: Helfen Sie Ihrer Ferienvermietung auf die Beine!“ von Christine und Tilo Boy stellt einen umfangreichen Erfahrungsbericht zur Vermietung von Ferienwohnungen dar. Die Eheleute beschreiben hierbei nicht nur den Prozess der Vermietung von Ferienwohnungen, sondern geben ihre eigenen Erfahrungen, Tipps und Tricks weiter. Dadurch erhält das Buch einen sehr eindrucksvollen und nicht vergleichbaren Charakter. Das Buch wurde von den beiden Autoren in vier große Abschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt umfasst die Analyse der vorhandenen Rahmenbedingungen. Dabei geht es detaillierter um Standort, Lage und Tourismus, sowie die Infrastruktur und das Freizeitangebot des Ortes. Außerdem soll man sich mit der Bauqualität, dem Umfeld, der Aussicht und einem möglichen Parkplatz beschäftigen. Dieses erste Kapitel macht einem deutlich, wie wichtig die vorherige Analyse ist. Schließlich ist Planung die halbe Miete. Im zweiten Abschnitt geht es dann um die Analyse der Marketingbedingungen der Ferienwohnung. Diese Kapitel verschafft einen interessanten Einblick in mögliche Einrichtungsstrategien. Dem Leser werden hier verschiedene Modelle zu verschiedenen Themen vorgeführt. Der dritte Abschnitt baut direkt auf dem zweiten auf und erklärt, wie sich ein Marketingplan schreibt. Außerdem werden kurz mögliche Marketingstrategien beschrieben. Zum Schluss, im vierten Teil, gehen die Autoren näher auf die verschiedenen Strategien ein. Der Leser versteht, was er beachten muss und wie er sich an die richtige Vermarktung seiner Immobilie herantasten kann. Gerade das letzte Kapitel beinhaltet wertvolle Informationen für angehende Vermieter. Aus diesem Grund kann das Team von Monteurzimmer-1a das Buch auch wärmstens empfehlen. Die Informationen sind kompakt geschrieben und auf den Punkt gebracht. Der Leser darf hier kein professionell geschriebenes Buch erwarten, viel mehr bekommt man einen ehrlichen und dadurch authentischen Erfahrungsbericht vom Prozess der Ferienwohnungsvermietung.

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Das eigene Zimmer vertreten

Nach der Veröffentlichung Ihres Zimmers auf unserem Portal, müssen Sie selbstverständlich mit vielen Anfragen rechnen. Sie können verschiedene Kontaktmöglichkeiten angeben, die meisten Anfragen erfolgen jedoch per Telefon. Deshalb ist es wichtig, dass Sie durchgängig erreichbar sind. Des Weiteren sollten Sie Ihr Zimmer am Telefon richtig vertreten. Dabei spielt die korrekte Vorbereitung eine sehr wichtige Rolle. Mit unseren nachfolgenden Tipps wird es Ihnen leichter fallen am Telefon zu sprechen und Sie werden Ihr Zimmer erfolgreich vermieten. Es wird für Sie ein Kinderspiel sein, die Gäste am Telefon von Ihrer Gastfreundschaft zu überzeugen. Viel Spaß beim Lesen!

Die Vorbereitung

Eine angenehme Atmosphäre und die richtige Vorbereitung sind das A und O eines guten Telefonats. Sie sollten Störquellen vermeiden und sich einen ruhigen Platz suchen. Am besten geeignet ist ein eigenes Arbeitszimmer. Sie sollten sich auch vor jedem Telefonat kurz zwei Sekunden Zeit nehmen und Probleme oder Stress vergessen. Denn Ihre eigene Stimme gibt Ihre komplette Stimmung an den Gesprächspartner weiter. Überlegen Sie sich vorher, wie Sie sich melden möchten und wiederholen Sie diesen Satz ein paar Mal. Das könnte zum Beispiel sein: „Monteurzimmer Mustermann, guten Tag, Sie sprechen mit Max Mustermann.“. Welchen Satz Sie nennen möchten müssen Sie für sich selber entscheiden, nach ein paar Telefonaten geschieht dies sowieso wie von selbst. Achten Sie ebenfalls auf eine deutliche Stimme und lassen Sie Ihren Gesprächspartner stets aussprechen. Sie sollten jede Frage beantworten können und immer daran denken, dass es keine dummen Fragen gibt. Der Anrufende entscheidet schließlich alleine anhand des Telefonats, ob ein Mietverhältnis zustande kommt oder nicht. Deshalb sollten Sie natürlich besonders die Vorteile Ihres Monteurzimmers hervorheben und den Anrufenden von sich überzeugen. Allerdings darf man es auch nicht übertreiben, weil die Behauptungen sonst unglaubwürdig rüberkommen.

Der Verlauf des Gesprächs

Stift und Papier sollten Sie immer in der Nähe des Telefons bereithalten, damit Sie sich Stichpunkte über das Gespräch machen können. Dazu zählen ganz am Anfang die Kontaktdaten, also Name und Telefonnummer. Während des Gesprächs kommen dann ganz sicher noch andere Punkte zur Sprache, die Sie sich notieren sollten. Es ist nämlich unmöglich, sich alle Details zu merken, vor Allem bei mehreren Gesprächen am Tag. Am Ende des Telefonats könnte es sein, dass Sie bereits eine Buchung annehmen. Dabei sollten Sie nochmal genau nach allen fehlenden Kontaktdaten fragen. Nach dem Telefonat können Sie dann direkt die Bestätigung vorbereiten. In dieser sollten Sie sich nochmals für das Interesse bedanken und die genauen Buchungsdaten auflisten. Also den Zeitraum der Anmietung und sonstige Vereinbarung. Ebenfalls sollten Sie, falls vorhanden, Ihre AGB’s und eine Hausordnung direkt mit anhängen.

Dauerhafte Erreichbarkeit

Jeder ärgert sich, wenn er ein wichtiges Anliegen hat, aber niemand das Telefonat annimmt. Deshalb sollten Sie dafür sorgen, dass Sie fast immer erreichbar sind. Zumindest innerhalb der normalen Geschäftszeiten der Wochentage. Falls Sie nicht immer in Ihrem Arbeitszimmer sein können, aber dennoch angerufen werden möchten, können Sie auch eine Anrufweiterleitung einrichten. Dabei werden alle Anrufe auf Ihr Mobiltelefon weitergeleitet. Sie sind also auch mobil erreichbar und können Fragen beantworten.

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